Kinderwunsch

 

NACHWUCHS: Kinderwunsch und Geburtshilfe.

– Kinderwunschsprechstunde: Beratung und Behandlung
– Schwangerschaftsbetreuung und Pränatale Diagnostik
– Hochqualifizierter Ultraschall DEGUM Stufe II
– Doppler Ultraschall
– Ersttrimester-Screening NT-Messung



– Amniocentese: Die Fruchtwasseruntersuchung
– Risikoschwangerschaften
– Gestationsdiabetes
– Mutterschaftsnachsorge, Wochenbett, Stillberatung

 

 

Kinderwunschsprechstunde: Beratung und Behandlung.

Manchmal ist ein Kind das Einzige, was einem Paar zu seinem Glück noch fehlt. In Zusammenarbeit mit einem Kinderwunschzentrum kläre ich alle Fragen zur ungewollten Kinderlosigkeit bei Infertilität und Sterilität. Zahlreiche Untersuchungen in meiner Praxis können wesentlich zur Klärung beitragen. Labor und Urologe unterstützen mich dabei. So dokumentiert das Zyklusmonitoring mit Blutanalysen zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Monatsregel den Eisprung. Das Monitoring wird mit Ultraschalluntersuchungen kombiniert, um noch zuverlässigere Daten zu liefern.

 

Über die Verträglichkeit von Spermien und Vaginalsekret gibt der Postkoital- oder Sims-Huhner-Test Aufschluss. Mit Hilfe des Cervix-Scores (einer Beurteilung des Gebärmutterhalses), sowie der Vaginalsonographie wird der heranreifende Follikel, also der Eisprung ermittelt. Auf diese Weise lässt sich der günstigste Befruchtungszeitpunkt bestimmen. Ob die Eileiter durchgängig sind, prüfe ich mit Kontrastmittel (Echovist) und Ultraschall ohne Narkose. Falls notwendig, bringt eine Spiegelung von Gebärmutter und Bauchhöhle weitere Informationen.

 

Zudem mache ich Untersuchungen auf Spermienantikörper sowie einen Glucose-Toleranztest. Hormonbehandlungen bei PCO-Syndrom (polyzystische Ovarien), anovulatorischen Zyklen, Corpus-Luteum-Insuffizienz (Gelbkörperschwäche), Oligo-, Poly- oder Hypermenorrhoe sind auch in Verbindung mit latentem Diabetes mellitus sowie gestörter Glucosetoleranz möglich und gehören zu meiner täglichen Praxis. Hat der Urologe das Sperma aufbereitet, kümmere ich mich um die Homologe Insemination. Auch die gezielte Auslösung des Eisprungs mit Hormonen gehört zu meinen Kernkompetenzen.

 

 

Schwangerschaftsbetreuung und Pränatale Diagnostik.

Jede Schwangerschaft ist so einmalig wie das Kind, das sich daraus entwickelt. Während dieser Zeit kommt auf die werdenden Eltern viel Neues und manchmal auch Überraschendes zu. – Da brauchen sie Jemanden, der die Ruhe hat drängende Fragen mit Geduld individuell und kompetent zu beantworten. Natürlich drehen sich die Gedanken der künftigen Eltern um das noch ungeborene Leben. Sie sorgen sich, ob das Kind gesund zur Welt kommt. Jedes nur erdenkliche Risiko will das Paar vermeiden. Auch in diesem Zusammenhang gilt es die Wünsche der Schwangeren zu berücksichtigen, ihre Ängste zu verstehen und ernst zu nehmen. Schließlich soll die Schwangerschaft vor allem ein Erlebnis der intensiven Erfahrung und erwartungsvollen Vorfreude sein.

Mit modernsten und fortschrittlichsten Methoden werde ich alles für Ihr Ungeborenes tun. Meine Schwangeren -Vorsorge umfasst Prävention, Screeninguntersuchungen und Gesundheitsberatung nach neuesten Leitlinien.
So werden eventuelle Gefahren für das Wohlergehen von Mutter und Kind rechtzeitig erkannt und vorbeugend behandelt.

 

 

Hochqualifizierter Ultraschall der DEGUM Stufe II.

Nicht nur aus medizinischer Sicht ist es für mich immer wieder ein Erlebnis das Kind im Bauch der Mutter zu beobachten und wachsen zu sehen. Mit einem hoch leistungsfähigen Gerät der jüngsten Generation nehme ich die notwendigen Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft vor. Dazu verfüge ich über die DEGUM-Qualifikation der Stufe II
[INFO-LINK]
Gerade in den ersten Wochen nach der Empfängnis ist es wichtig den korrekten Sitz der Schwangerschaft festzustellen, um eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen. Zudem lassen sich mit Hilfe dieser hoch entwickelten Technik mögliche Fehlbildungen frühzeitig identifizieren. Im Verlauf der Schwangerschaft werden Organstrukturen, der Sitz der Plazenta und die Menge des Fruchtwassers kontrolliert. Auf diese Weise können Entwicklungsstörungen und andere Auffälligkeiten rechtzeitig erkannt und das weitere Vorgehen in Zusammenarbeit mit renommierten Pränatalzentren abgestimmt werden.

 

 

 

Doppler-Ultraschall.

Keine Angst! Auch diese Art der Ultraschalluntersuchung ist für das werdende Baby vollkommen unbedenklich. Das belegen zahlreiche Untersuchungen der biologischen Wirkung auf organisches Gewebe sowie jahrzehntelange klinische Erfahrung.

 

Die Methode der Dopplersonographie wird angewandt, um die Blutflussgeschwindigkeit und den Widerstand der mütterlichen sowie kindlichen Gefäße zu messen. Mittels eines Farbdopplers, wie er hier zur Anwendung kommt, kann man die Funktion des kindlichen Herzens hervorragend darstellen. Auf diese Weise lässt sich erfassen, ob beispielsweise die Herzklappen und Herzkammern normal funktionieren oder die großen Blutgefäße richtig am Herzen angeschlossen sind [INFO-LINK]. Denn gerade die zur Herz-Kreislauf-Situation ermittelten Werte bringen Aufschluss über das allgemeine Wohlbefinden des Kindes im Mutterleib. So beispielsweise lassen sich Wachstumsverzögerungen bei Risikoschwangerschaften frühzeitig erkennen und ebenso gezielt wie intensiv beobachten.

 

 

Erst-Trimester-Screening: Die NT-Messung.

Auch wenn der Name irreführender Weise sehr nach Studium klingt, hat sich die Methode längst international durchgesetzt und bewährt. Sie basiert auf der Tatsache, dass durch eine Nackentransparenzmessung (NT-Messung) zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche das Risiko bestimmter Chromosomenanomalien (Down-Syndrom, Trisomie 13 und 18) abgeschätzt werden kann. Der Ultraschall zeigt, was darüber Aufschluss gibt: die Flüssigkeitsansammlung zwischen Nackenhaut und Wirbelsäule des Kindes. Am selben Tag findet bei der Schwangeren eine Blutentnahme statt. Ein spezielles Computerprogramm ermittelt aus dem Wert der NT-Messung sowie den aus dem mütterlichen Blut gewonnenen Hormonwerte ein individuelles, statistisches Risiko bezüglich einer Cromosomenstörung. Die Aussagesicherheit erreicht bis zu 88 Prozent! Für die Durchführung der Untersuchung zertifiziere ich mich jährlich neu. [INFO-LINK]

 

 

Amniocentese: Die Fruchtwasseruntersuchung.

Bei einer Fruchtwasseruntersuchung wird in der 15. Schwangerschaftswoche mit einer sehr dünnen Nadel unter Ultraschallkontrolle durch die Bauchdecke Fruchtwasser entnommen. Nach einer Untersuchung in einem humangenetischen Labor lassen sich chromosomale Störungen eindeutig erkennen.

 

 

Risikoschwangerschaften.

Mütterliche Risikofaktoren müssen von Arzt und betroffenen Frauen gleichermaßen ernst genommen werden. Können diese doch im Laufe der Schwangerschaft zu einer erhöhten Gefährdung von Mutter und Kind führen. Als Risiko gelten sowohl chronische als auch akute Erkrankungen der Mutter. Dazu zählen bereits vor der Schwangerschaft bestehender Bluthochdruck oder Diabetes. Frühere Schwangerschaften mit vorzeitigen Wehen oder zu kleinem Kind, Muttermundschwäche und Infektionskrankheiten gelten ebenfalls als Negativ-Faktoren. Risikoschwangerschaften wie diese werden von mir ambulant betreut, sofern es medizinisch vertretbar ist. Dies geschieht stets in enger Zusammenarbeit mit Perinatalzentren meines Vertrauens.

 

 

Gestationsdiabetes.

Diese besondere Form des Diabetes betrifft in Deutschland zwischen 20.000 und 40.000 Frauen. Das sind bis zu fünf Prozent aller Schwangeren. Eine Erklärung für die Ursachen des Gestationsdiabetes, der während einer Schwangerschaft zum ersten Mal in Erscheinung tritt, liegt auf der Hand: Bei der Entwicklung einer solchen Erkrankung spielt das körpereigene Insulin eine entscheidende Rolle. Denn es ist verantwortlich dafür, dass Glucose vom Blut in die Zellen gelangt und sorgt so für eine Senkung des Blutzuckerspiegels. Während der Schwangerschaft braucht die Mutter zwar nicht gerade Insulin für Zwei, doch die hormonalen Veränderungen des Stoffwechsels, die eine Schwangerschaft mit sich bringt, erhöhen den Bedarf in einem Maße, den die Bauchspeicheldrüse nicht mehr zu decken im Stande ist. Hinzu kommt eine deutlich verzögerte Ausschüttung des Insulins. Da die Mutter nach der Geburt wieder weniger Insulin benötigt, klingt der Gestationsdiabetes in fast allen Fällen wieder ab, um zumeist völlig zu verschwinden.

 

Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit in einem Perinatalzentrum mit diabetischem Schwerpunkt gehört es zu meinen Kernkompetenzen diese Risikoschwangerschaften soweit wie möglich ambulant zu betreuen.

 

 

Mutterschaftsnachsorge, Wochenbett und Stillberatung.

Auch nach der Geburt bleiben viele Fragen offen, auf die ich umfassend und kompetent Antworten geben und Fehlinformationen berichtigen kann. So bietet das Stillen beispielsweise entgegen einer irrigen Meinung, keinen Schutz vor einer erneuten Schwangerschaft.  Deshalb gehören Empfehlung zur Empfängnisverhütung ebenso in die Sprechstunde wie Still-Beratung und die Rückbildungsgymnastik zur Stärkung des Beckenbodens.
Die Betreuung der Wöchnerinnen leiste ich in enger Zusammenarbeit mit freiberuflichen Hebammen und Hebammenpraxen.